Dornen und Rose

Eine Rose habe ich gerade nicht zur Hand. Stattdessen gibt es ein Bild von der erotischsten Pflanze, die ich kenne, zum ersten Vorgeschmack auf „Dornen und Rose“. Hier ein Textschnipsel:

„Woran erkennt man, dass man jemanden liebt?“

Bos Herz beschleunigte sich. Er fühlte sich geehrt, dass Elisa ihm die Frage stellte. Er war verwundert, dass sie nicht bereits fünf, sechs Jahre zuvor gekommen war, aber er freute sich, die Antwort formulieren zu dürfen.

„Da gibt es viele Anzeichen. Dass die Person plötzlich immer schöner wird, und du dich nur noch dunkel erinnern kannst, dass sie für dich mal durchschnittlich aussah. Dass die Zeit mit ihr anders verläuft als ohne sie, dass du ohne Bedauern feststellst, dass ihr zu lange für alles braucht, wenn ihr beieinander seid, weil ihr das so genießt. Dass ihre Worte so viel mehr wiegen. Der wichtigste Hinweis ist, wie sehr du sie vermisst und wie viel du an sie denkst, wenn ihr nicht zusammen seid.“

Geschichte zu Ostern


Erinnert Ihr Euch an den Adventskalender und die Geschichte „Weihnachtswache“? Es wird eine Fortsetzung zu dem Projekt geben, nicht zur Story, einen „Osterkalender“. Vorab dürft Ihr, wenn Ihr wollt, die dazugehörige Kurzgeschichte lesen, dieses Mal ganz brav, ohne schräge Vögel. Viel Spaß!

Mein Ostergeschenk an Euch

Neue Leseprobe

In einer von mir sehr geschätzten Facebookgruppe, dem kleinen Café, in dem Autoren entspannt miteinander plaudern, diskutierten wir vor kurzem, wie man am besten einen Kuss beschreibt. Als Erotikautorin sah ich das als Heimspiel und beteiligte mich eifrig.

Ich gehöre zu der Spezies Autoren, die ihre eigenen Werke gerne liest. Zur Zeit führe ich mir „Bergamotte“ noch einmal zu Gemüte. Dabei stolperte ich über die Schilderung eines Kusses, den ich unter dem Eindruck unserer Diskussion genau ansah. Er ist für die Story nicht weltbewegend, der Moment kurz, aber meine Aufmerksamkeit war geweckt. Ich las die folgenden Absätze und bemerkte, wie aussagefähig die Stelle über die Serie ist. Sie wäre eine tolle Leseprobe, aber nur für Leser, die „Zimt und Zitrone“ bereits gelesen haben oder diejenigen, die gerne genau wissen wollen, was sie erwartet, selbst wenn sie dafür auf wichtige Überraschungseffekte verzichten müssen.

Deshalb die Bitte: Wer den überraschenden Wendepunkt, der alles ändert, in „Zimt & Zitrone“ als solchen erleben will, liest diese Leseprobe zu „Bergamotte“ nicht. Auch wer mit „Bergamotte“ beginnen will und auch da nicht lesen möchte, welche Tiefen die Protagonisten nach etwa zwei Dritteln der Geschichte durchlaufen, lässt besser die Finger davon. Allen anderen gibt sie einen guten Einblick und Ihr begegnet Malin. Im dritten, finalen Teil der Serie, wird sie eine größere Rolle spielen. Ich denke, wir schaffen es, ihn dieses Jahr noch zu veröffentlichen. „Wir“ ist nicht der Pluralis Majestatis, sondern meint das gesamte Team, das hinter so einem Projekt steht.

Hiermit lade ich zum Schmökern ein: Leseprobe