Der Weg zum Buch

Der Weg zum Buch

Im Februar 2016 wagte ich mich in die Welt hinaus und präsentierte „Zimt und Zitrone“ Literaturagenten.  Natürlich bekam ich Absagen und wenig Interesse. Einmal schien es so, als würde es klappen, und ich wähnte mich auf der Erfolgsspur. Am Ende hatte es mich ein halbes Jahr Zeit und eine Menge Frust gekostet.

Im Dezember 2016 beschäftigte ich mich mit dem Thema Selfpublishing. Ich sah einen Weg, meinen Traum vom Buch zu leben. Mein Mann hielt dabei immer zu mir, und so konnte ich mir für 2017 vornehmen: „Dieses Jahr erscheint mein Buch“. Der Erfolg wäre zweitrangig. Natürlich träume ich davon, dass ich mit meiner Geschichte Leser erreichen kann, aber in erster Linie ging es mir darum, meinen Traum zu verwirklichen, kein Leben nach dem Motto „hätte-hätte-Fahrradkette“ zu führen.

Ich bereitete mich vor, holte Infos ein, führte Gespräche, kümmerte mich um die Finanzierung meiner Vorstellungen. Dream Big! Der Weg des Selfpublishings schien mir richtig zu sein.

Starten wollte ich nach einem Besuch der Leipziger Buchmesse im März 2017.  Im Februar stolperte ich über den Verlag „Brokatbook“ aus Dresden. Es ist ein kleiner Verlag, der nicht alle Leistungen der großen Pubilkumsverlage stemmt, ein noch junges Unternehmen. Ich hielt es für sinnlos, mein Manuskript auf einen großen, ungelesenen Stapel bei einem der berühmten Verlage zu senden. „Brokatbook“ interessierte mich. Ich bin jemand mit Pioniergeist und einem Herz für die kleinen Fische.

Was für eine Überraschung! Mein Roman stieß auf Interesse. Ich empfand Aufmerksamkeit, Engagement und Hingabe in meinem Kontakten mit dem Verleger, fühlte mich ernstgenommen. Alles ging sehr schnell. Abgekürzt: Mein Roman erscheint bei „Brokatbook“, zunächst als E-Book, später als Print-Ausgabe über Amazon.

Der schönste Satz meiner elfjährigen Tochter: „Du bist mein Vorbild. Du hast nie aufgegeben.“