Wenn die Wirklichkeit den Roman einholt

Heute war ich bei meinen Eltern zu Besuch. Dort erwähnte ich, dass ich im Gespräch mit einem Redakteur ihrer Heimatzeitung bin. Ich erzählte ihnen, dass er, sofern ich das Glück habe und er über meinen Roman berichtet, voraussichtlich meinen Klarnamen verwenden wird. Somit werden die Menschen an ihrem Wohnort wissen, dass und was ich geschrieben habe.

Meine Mutter dazu: „Glaubst du, uns spricht jemand darauf an?“ Räusper. Nicht auszuschließen.

Der Satz erinnerte mich sehr an Danis Eltern.

In Köpfen wohnen


Gestern waren eine Freundin und ich auf einem Konzert des Musikers, dessen musikalische Seite mich zu Nicks beruflichen Ich inspirierte. Ich betone, dass der Charakter an sich frei erfunden ist. Meine Freundin wusste aber, dass ich den Mann beim Schreiben vor Augen hatte. Gegen Ende des Auftritts sagte sie: „Ich habe ja dein Buch nicht so sehr im Kopf wie du, aber sogar ich frage mich, was jetzt im Nightliner passiert.“

Ich bin dankbar und fühle mich geehrt, wenn meine Geschichte in den Köpfen der Menschen verankert wird.

P.S.: Entschuldigt die schlechte Qualität des Bilds. Ich wollte die Musik genießen, nicht technisch hervorragende Aufnahmen machen. So betont es den Live-Charakter des Moments.

Mich knutscht ein Elch

In den Statistiken kann ich erkennen, aus welchem Land die Besucher dieser Seite kommen. Gestern war jemand aus Schweden dabei!

Gehirn, realistisch: Da hat sich jemand verklickt, oder irgendeine Maschine landete beim Durchkämmen des Netzes hier. Gehirn, verträumt: Da weiß jemand, dass Schweden eine große Rolle in „Zimt & Zitrone“ spielt. Gehirn, vom Einhorn aufgespießt: Bos Verwandte!

Feierliche Enthüllung

Heute war ich auf unserem Stadtteilplatz auf der feierlichen Enthüllung und Übergabe eines … Bücherschranks! Gute Sache, finde ich. Natürlich habe ich ein Exemplar von Zimt & Zitrone gestiftet. Insgeheim hoffe ich, der/die Leser melden sich, damit ich die Reise des Buchs verfolgen kann. Zumindest habe ich die Bitte mit einer Signatur vorne vermerkt.

Ambra über die Liebe

© 2017 Mademoiselle Isabelle

Darf ich mal ausnahmsweise so richtig kitschig werden?

Eigentlich bin ich der Meinung, bei Romanen sollte es in erster Linie um Unterhaltung gehen, in zweiter Linie darf dann von mir aus auch ein bisschen Message mit rein, wenn es passt. Aber einmal, diese eine Mal, verzeiht mir bitte, wenn ich meine Message in Worte fasse, um sie direkt und unmissverständlich loszuwerden.

Ich schreibe Liebesromane oder Romane, in denen die Liebe zumindest eine gravierende Rolle spielt. Bewegendes zu schreiben, bei dem die Liebe keine Rolle spielt, kann ich mir nicht vorstellen. Und was ist mir wichtig dabei?

Liebe ist nicht limitiert, weder von Geschlecht, Anzahl, Vorlieben, Erziehung noch sonst etwas. Liebe, egal in welcher Erscheinungsform, ist großartig. Jeder Tropfen davon macht unsere Welt ein bisschen besser.

Das war’s. Musste mal gesagt werden. Das mögen zwar schon viele getan haben, aber ich noch nicht.

Für Dich…oder einen lieben Menschen

Interesse an einem signierten Exemplar mit individueller Widmung? Auch als besonderes Geschenk für Leseratten geeignet. Ich habe einen Handbestand für Lesungen, den ich räubern kann. Wer eines möchte, bitte Nachricht zukommen lassen.

Ein ernsthaftes Gespräch mit einer Clownin

Gibt es dieses Wort überhaupt? Muss ich „weiblicher Clown“ sagen? Oder ist es vollkommen schnurz, welches Geschlecht ein Clown hat?

Was ich erzählen will:

Im Café begegnete mir eben besagtes Humorwesen. Aus der Frage, wie sie ihre beiden Gummienten taufen soll, entwickelte sich ihre Frage: „Sind sie Dichterin?“ Nein, aber so ähnlich, Autorin. Und schon waren wir in einem wunderschönen locker-leichten Gespräch über ernsthafte Themen, in dessen Verlauf ich mein Lieblingsgedicht rezitieren durfte, „He wishes for the cloths of heaven“  von W. B. Yeats.

Als Abschiedsgeschenk bekam ich ein schönes Zitat von Albert Camus mit den Stichpunkten Fantasie und Humor.

Manchmal schenkt einem der Alltag einen Diamantenmoment.

http://www.clownsamsee.de/

 

Lesung

Ich durfte meine erste Lesung halten! Hat Spaß gemacht, und als Lohn gab es ein Glas Wasser, Kaffee und Kuchen.

Ein Anfang!